Kreditrechner

Online-Kreditvergleich

Clevere Tricks, damit am Monatsende noch Geld übrig ist

Elternkompass Prüfsiegel
Nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Experten geprüft. Information Button

Dieser Artikel entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Stand sowie unseren journalistischen Leitlinien und wurde von Experten geprüft.

Zu den Quellangaben

Kein Geld mehr, und das Ende des Monats ist noch nicht in Sicht? Das Problem kennen viele Menschen. Umgekehrt wäre es besser: Wir verraten Ihnen, wie Sie am Monatsende noch Geld übrig haben. Mit ein paar einfachen Tipps schaffen Sie es, sich Ihre finanziellen Mittel besser einzuteilen und mit weniger gut auszukommen.

Am Anfang steht die Analyse

Einnahmenaufstellung ist der erste Schritt

Damit Sie sich Ihr Geld auch wirklich gleichmäßig über den Monat einteilen können, müssen Sie erst einmal wissen, wie viel Sie überhaupt zur Verfügung haben. Machen Sie eine ausführliche und genaue Aufstellung, wie viel Geld jeden Monat auf Ihren Konten eingeht. Beachten Sie dabei alle Ihre Geldeingänge, Ihre Löhne und Gehälter genauso wie Kindergeld, Mieteinnahmen und eventuelle Unterhaltszahlungen. Es ist wichtig, dass Ihre Liste vollständig ist.

Tipp

Fertigen Sie eine Liste mit allen Einnahmen an, die Sie monatlich haben. Machen Sie dann eine zweite Liste, die alle monatlich wiederkehrenden Ausgaben enthält. Rechnen Sie alle Beträge zusammen, können Sie sehen, wie viel Geld Sie noch zur Verfügung haben.

Wie viel Haushaltsgeld bleibt, wenn die Fixkosten von den Einnahmen abgezogen sind?

Fertigen Sie eine zweite Liste an, auf der Sie alle monatlichen Fixkosten vermerken. Fixkosten sind Kosten, die jeden Monat auftauchen, und an denen Sie erst einmal nichts ändern können. Dazu gehören Miete und Stromkosten, Gebühren für Internet und Telefon, Kabelfernsehen, Handy und Versicherungen. Zeitungsabonnements sind hier genauso zu berücksichtigen wie die Gebühren für die örtliche Bibliothek, Ihr Amazon Prime Konto und Kosten für Kindergarten oder Privatschule.

Wenn Sie öfters das Problem haben, dass kein Geld mehr da ist, das Ende des Monats aber noch auf sich warten lässt, haben Sie vielleicht auch Kredite zurückzuzahlen. Das sind monatlich wiederkehrende Zahlungen, die Sie aber nur für einen bestimmten Zeitraum haben. Am Ende der Liste mit den Fixkosten sollten Sie diese Kreditzahlungen auch berücksichtigen. Und schreiben Sie ei jedem Posten dazu, wann genau das Geld von Ihrem Konto abgebucht wird oder Sie die Überweisung tätigen.

Jetzt können Sie alle Einnahmen zusammenrechnen und alle Ausgaben zusammenrechnen. Ziehen Sie anschließend die Ausgaben von den Einnahmen ab. Der Betrag, der jetzt übrig ist, entspricht dem Geld, das Sie bar jeden Monat zur Verfügung haben. Das ist Ihr Haushaltsgeld für Lebensmittel, Kleidung, Pflegeprodukte, aber auch für Hobbys und Freizeit sowie für größere Anschaffungen.

Am Ende des Monats bleibt Geld übrig, wenn Sie es gut einteilen

Den ersten Schritt zu einer sinnvollen Buchführung und finanziellen Sicherheit haben Sie bereits getan. Sie wissen jetzt, wie viel Geld Sie überhaupt frei zur Verfügung haben. Damit Sie Ihre Kosten besser überblicken können, sollten Sie jetzt den Monat in Wochen einteilen.

Achtung!

Manche Monate beginnen an einem Mittwoch, Sie müssen die halben Wochen am Monatsende und am Monatsanfang berücksichtigen! Sie werden auf vier bis fünf Wochen kommen (angefangene Wochen voll gerechnet). Teilen Sie das Ihnen zur Verfügung stehende Geld nun durch die Anzahl der Wochen, die Sie im jeweiligen Monat erwarten. Dann wissen Sie, welchen Betrag Sie jede Woche zur Verfügung haben. Es kann Ihnen so nicht mehr passieren, dass Sie am Ende des Monats ein oder zwei Wochen lang kein Geld mehr haben.

Sammeln Sie einige Monate lang alle Belege beim Einkaufen. Dokumentieren Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben mit jedem einzelnen Posten in einem Haushaltsbuch. Wenn Sie wollen, können Sie das auch in Form einer Excel-Tabelle am Computer führen oder sich eine entsprechende Software auf den Rechner laden. Achten Sie der darauf, dass Sie keine App erwischen, die Daten sammelt oder unwillkommenen Besuchern Einblick gibt. Ihre finanziellen Aufzeichnungen sind sensible Daten, die Sie aus Sicherheitsgründen entweder handschriftlich führen und unter Verschluss halten oder auf einem vom Internet immer getrennten Gerät erledigen sollten.

Hilft Belege sammeln und dokumentieren, wenn kein Geld mehr da ist?

Ja und nein. Natürlich hilft es Ihnen nicht sofort, wenn kein Geld mehr da ist. Die Buchführung bringt Ihnen nicht sofort Cash. Aber Sie können jetzt nachvollziehen, wofür Sie besonders viel Haushaltsgeld ausgeben, welche Läden teurer sind als andere und welche Posten eigentlich unsinnig sind. Das Haushaltsgeld wird in den meisten deutschen Haushalten nicht so reflektiert ausgegeben.

Das ist wichtig

Wenn kein Geld mehr da ist, wissen die meisten Menschen nicht genau, woran das gerade liegt. Die Buchführung macht Ihre finanzielle Lage für Sie transparent.

Wenn Sie wissen, wo die Lebensmittel besonders teuer sind, meiden Sie diese Geschäfte einfach künftig. Wenn Sie Posten im Haushaltsbuch finden, die Sie nicht mehr nachvollziehen können, streichen Sie die Ausgaben. Sie lesen die Computerzeitschrift sowieso nicht regelmäßig?

Kündigen Sie das Abo und kaufen Sie sich gegebenenfalls die interessanten Einzelausgaben hin und wieder am Kiosk. Das ist günstiger. Sie waren seit Monaten nicht mehr im Fitnessstudio? Kündigen Sie die Mitgliedschaft. Sie werden auch im nächsten Monat nicht trainieren, nur weil der Betrag von Ihrem Konto abgebucht wird.

Tipp

Gehen Sie alle Ihre Einnahmen und Ausgaben konsequent durch. Kein Geld, was tun? Ganz einfach. Weniger ausgeben.
Und noch ein Tipp: Wenn Ihre Ausgaben und Einnahmen in etwa deckungsgleich sind, sollten Sie in den nächsten Monaten eher die Ausgaben reduzieren. Denn sonst kommen Sie am Ende des Monats doch noch in die Bredouille, wenn eine größere Ausgabe ansteht, und haben kein Geld mehr.

Größere Ausgaben können Geburtstagsfeiern sein, aber auch eine nötige Reparatur am Auto oder ein unvorhergesehener Kollaps der Spülmaschine. Wenn Sie wirklich kein Geld mehr haben, sollten Sie überlegen, ob Sie solche Extraausgaben vom Haushaltsgeld bestreiten wollen oder einen Kredit zur Finanzierung aufnehmen. Haben Sie Ihre Buchführung im Griff, wissen Sie genau, welche Art von Kredit Sie sich leisten können.

Barzahlen statt Kreditkarte hilft, wenn kein Geld mehr da ist

Natürlich ist es bequem, alles mit Karte zu zahlen. Kein großes Portemonnaie in der Tasche, kein Kramen nach Münzen. Aber haben Sie wirklich den Überblick, welche Posten wann abgebucht werden und wie viel Geld noch auf Ihrem Konto ist? Die meisten Menschen stellen irgendwann entsetzt fest, dass kein Geld mehr da ist. Kein Geld, was tun Sie nun? Wie begleichen Sie die täglichen Kosten?

Achtung!

Der Dispo ist eine feine Sache, ist aber extrem teuer. Streichen Sie, wenn es irgendwie möglich ist, den Dispokredit bei Ihrem Girokonto. Denn wer einmal kein Geld mehr hat und im Dispokredit landet, kommt da nicht mehr so leicht raus. Vor allem am Ende des Monats ist das gefährlich, denn wie viel vom Gehalt dann wirklich im nächsten Monat zur Verfügung steht, ist nicht leicht zu überblicken.

Kein Geld mehr für unsinnige Anschaffungen ausgeben

Tipp

Führen Sie Buch darüber, was Sie kaufen und was Sie verbrauchen. Wenn Sie bewusst leben wollen, kaufen Sie nur das Nötigste, also das, was Sie im täglichen Leben auch wirklich benötigen. Machen Sie einen Plan, was Sie wann essen. Kaufen Sie erst wieder Lebensmittel ein, wenn Sie die zuvor gekauften Produkte gegessen haben.

In Deutschland werden pro Person jährlich mehr als 80 kg Lebensmittel weggeworfen – sparen Sie sich das Haushaltsgeld lieber für etwas, das Ihnen mehr Freude macht als noch ein Salatkopf im Mülleimer. 44 % der weggeworfenen Lebensmittel sind frisches Obst und Gemüse, also verderbliche Dinge. Wenn Sie einen Küchenplan für jeweils etwa eine Woche aufstellen, werfen Sie nicht mehr so viele Lebensmittel weg. Sie verhindern, dass Sie am Ende des Monats kein Geld mehr haben, aber Lebensmittel wegwerfen müssen.

Dieses planvolle Vorgehen sorgt dafür, dass mehr Haushaltsgeld wirklich sinnvoll genutzt wird. Und vielleicht ist am Ende des Monats sogar noch etwas Geld übrig. Sie sollten übrigens Kleidung und Pflegeprodukte, Putzmittel und andere Dinge genauso bewusst kaufen. Shampoo verdirbt zwar nicht so schnell, aber auch diese Chemikalien zersetzen sich, wenn sie monatelang im warmen Badezimmer lagern.

Kein Geld, was tun wenn die Waschmaschine kaputt ist?

Die kaputte Waschmaschine ist das klassische Beispiel, wenn jemand “Kein Geld was tun” in eine Suchmaschine eingibt. Elektrogroßgeräte für den Haushalt sind nicht nur kostenintensiv, sondern es geht auch einfach nicht ohne. Defekte Geräte müssen schnell ersetzt werden, auch wenn kein Geld mehr da ist.

Sorgen Sie also besser dafür, dass Sie für große Anschaffungen wie die neue Spülmaschine, eine Reparatur des Laptops oder den neuen Satz Winterreifen eine Reserve da ist. Sie vermeiden ein verzweifeltes “Kein Geld was tun” inklusive Betteln bei den Schwiegereltern oder der Oma, wenn Sie regelmäßig einen festen Betrag auf einem gesonderten Sparkonto hinterlegen.

Tipp

Wenn Sie dreimal im Jahr 400 Euro für große Anschaffungen auf die Seite legen, tut Ihnen das übrigens mehr weh, als wenn Sie jeden Monat 100 Euro auf die Seite legen. Auf das Jahr gerechnet ist der Betrag derselbe, aber langsam und in kleinen Schritten spart es sich einfach leichter. So werden Sie gar nicht erst in die Verlegenheit kommen, die neue Waschmaschine vom Haushaltsgeld abknapsen zu müssen oder von Hand zu waschen, weil am Ende des Monats kein Geld mehr da ist.

Für Menschen, die in einer solchen Situation kein Geld mehr haben, aber monatlich bis zu 50 Euro sparen können, gibt es übrigens Finanzierungsangebote. Alle großen Elektrofachmärkte bieten Ihnen die Möglichkeit des Ratenkaufs. Achten Sie auf die Zinsen und auf die Anzahl der Raten, damit Sie nicht am Ende mehr zahlen.

Trotz allem kein Geld, was tun?

“Kein Geld, was tun?” ist eine gute Frage, wenn man wirklich nicht die Möglichkeit hat, Kosten zu kürzen und kleine Beträge zu sparen. Versuchen Sie es doch einfach mit Gehaltsverhandlungen. Fragen kostet nichts. Allerdings sollten Sie nicht mit der Tür ins Haus fallen, sondern die Verhandlungen strategisch führen. Und wenn das nicht hilft: Auf keinen Fall dem Chef ein “Kein Geld, was tun?” um die Ohren hauen! Nehmen Sie lieber einen Nebenjob an.

Unsere neuesten Artikel

Scroll to Top