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Snowboard kaufen – darauf sollten Sie achten

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Zu den Quellangaben

Kaum sind die Sommerferien vorbei, wird auch schon wieder die Ausrüstung für den Wintersport startklar gemacht. Das Snowboard muss einsatzbereit gemacht werden. Reinigen, überarbeiten, gegebenenfalls defekte Teile austauschen – es gibt viel zu tun. Manchmal reicht es aber nicht, die Snowboard Ausrüstung vom letzten Jahr einfach nur zu überarbeiten. Dann muss ein neues Snowboard her. Und das ist kostenintensiv.

Komplettsets oder alles einzeln?

Generell ist beides möglich. Einige Anbieter verkaufen komplette Sets, andere wollen, dass Sie Bindungen und Snowboard und Stiefel separat ererben. Abhängig vom Hersteller können Sie sich so die einzelnen Komponenten individuell passend zu Ihren Vorlieben zusammenstellen.

Sets sind nicht immer kostengünstiger, aber sie kommen Laien und Anfängern entgegen. Denn die einzelnen Teile passen bereits zusammen und sind so aufeinander abgestimmt, dass Sie damit mehr oder weniger direkt ins Wintersportgebiet fahren können.

Achtung!

Wenn Sie sich Ihre Snowboard Ausrüstung selbst zusammenstellen, achten Sie darauf, dass die einzelnen Komponenten miteinander kompatibel sind. Es gibt weder für die Art, wie die Bindungen an den Boards befestigt werden, noch für die Bindungen selbst eine Norm.

Daher sind ganz unterschiedliche Systeme auf dem Markt. Wenn Sie sich das nicht selbst zutrauen, können Sie sich Ihre Snowboard Ausrüstung von einem Profi zusammenstellen lassen: Sowohl die Händler online als auch der lokale Fachhandel stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Die richtige Größe finden

Achten Sie darauf, dass das Snowboard zu Ihnen passt. Normalerweise sollten kleine Menschen ein eher kurzes Snowboard kaufen, größere Menschen beherrschen auch längere Boards. Aus diesem Grund sind Snowboards für Kinder kleiner als die Boards für Damen, die wiederum kürzer und schlanker ausfallen als die Snowboards für Männer.

Tipp

Wenn Sie ein Snowboard kaufen, sollten Sie also Ihre Körpergröße wissen. Manche Hersteller gehen zusätzlich nach dem Gewicht. Achten Sie beim Snowboard kaufen auf die Herstellerangaben, denn die sind ausschlaggebend für das jeweilige Modell.

Achten Sie auf die Breite des Snowboards unter der Bindung. Denn das ist wichtig Wengen Ihrer Schuhgröße. Die Zehen dürfen nämlich nicht zu weit überstehen.

Welches Snowboard kaufen?

Wie beim Skateboard und beim Surfbrett gibt es auch beim Snowboard ganz unterschiedliche Modelle, die jeweils für einen Einsatzbereich besonders gut oder eher nicht so gut geeignet sind. Das Freerideboard beispielsweise können Sie sehr weich im Tiefschnee gleiten lassen, es fühlt sich aber auch auf harten Pisten gut an.

Die Alpin- oder Raceboards sind dagegen vorne abgerundet und schmaler. Sie sind sehr schnell und klar, wenn Sie kantig fahren. Wer in der Halfpipe Spaß haben will und gerne springt, sollte ein Freestyleboard kaufen. Dieses Snowboard ist aufgrund der Bauart drehfreudiger, es hat eine kürzere Kante. Und Sie können es von beiden Seiten aus fahren.

Sie müssen die Sache mit dem Freestyleboard oder Freerideboard aber nicht orthodox sehen. Denn Ihre eigenen Präferenzen wiegen im Zweifelsfall stärker als das, was der Hersteller beim Bau des Boards im Sinn hatte. Wichtig ist außerdem, wo genau Sie das Board einsetzen.

Kosten für ein Snowboard sind nur die halbe Miete

Ein günstiges Snowboard kaufen Sie zwar schon im unteren dreistelligen Bereich, so richtig viel und lange Spaß haben werden Sie damit aber eher nicht. Denn qualitativ hochwertige Materialien in guter Verarbeitung haben einfach ihren Preis.

Wenn Sie Ihr Snowboard für mehr als eine Saison kaufen, gehen Sie besser von einem höheren dreistelligen oder einem vierstelligen Betrag aus. Das ist viel Geld, aber die Investition lohnt sich. Denn gute Verarbeitung heißt immer auch, dass sich das Board leichter beherrschen lässt und damit das Verletzungsrisiko sinkt.

Sie benötigen aber außerdem die richtige Kleidung. Denn auf der Piste ist es einfach kalt, auch wenn Sie sich bewegen. Kleiden Sie sich nach dem Zwiebel-Prinzip und ziehen Sie mehrere Kleidungsschichten übereinander. Zur Snowboard Ausrüstung gehört Sportunterwäsche. Die sollte atmungsaktiv sein, muss feuchtigkeitsregulierend wirken und elastisch jede Bewegung mitmachen.

Darüber gehört ein Funktionsshirt und gegebenenfalls ein Fleecepullover. Die äußerste Schicht ist die eigentlicheSnowboard Ausrüstung: Hier gehören Snowboardjacke und -hose hin. Die sollten feuchtigkeitsabweisend sein und mit Thermostoffeinsätze die Wärme drinnen halten. Schals und Sturmmasken schützen Ihr Gesicht vor der Kälte. Die Kleidung können Sie als Komplettset erwerben, können aber auch einzelne Stücke aus Ihrem Bestand einfach mit neuen Teilen kombinieren.

Überblick über nötige Snowboardausrüstung:

Snowboard
Bindungen
Stiefel
Helm
Snowboardjacke
Snowboardhose
Sportunterwäsche
Funktionsshirts
Fleecepullover
Brille
Schützer

Sicherheit auf dem Snowboard?

Wenn Sie ein Snowboard kaufen, rechnen Sie damit, dass Sie es auch benutzen. Und dass Sie damit stürzen. Schützen Sie sich! Beim Snowboard sind Brille, Helm und Handgelenkschützer Pflicht. Zusätzlich sind verstärkte Hosen, die Stürze im Bereich des Gesäßes und der Oberschenkel durch eingearbeitete Polster abfangen, sinnvoll.

Achten Sie darauf, dass diese Schutzausrüstung auch wirklich für Snowboarding geeignet ist. Denn ein Reit- oder Fahrradhelm schützt beim Snowboarding eben doch nicht ausreichend.

Snowboard gebraucht kaufen oder leihen

Diese Beschaffungsmöglichkeiten für ein Snowboard gibt es:

Snowboard leihen
Snowboard gebraucht kaufen
Snowboard kaufen und direkt bezahlen
Snowboard auf Raten kaufen
Snowboard mit einem Kredit finanzieren

Wenn Sie ein Snowboard kaufen wollen, aber gerade nicht die nötigen finanziellen Mittel haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können sich im Skigebiet ein Snowboard leihen. Dann müssen Sie kein Snowboard kaufen, sondern nur die Snowboard Ausrüstung (Anzug, Helm etc.) mitbringen.

Das reduziert die Kosten, wird aber vielleicht nicht so viel Spaß machen. denn die Leihgeräte werden insbesondere von Anfängern genutzt und sehen auch so aus. Die Boards sind oft nicht so gut gepflegt, sind zerschrammt. Und die Auswahl ist vielleicht nicht gerade das, was Sie sich vorstellen.

Eine andere Möglichkeit ist der Ratenkauf. Alle größere Sportgeschäfte und -händler online wie im lokalen Fachhandel bieten Finanzierungsmöglichkeiten. Wenn Sie also ein Snowboard kaufen und den Betrag gerade nicht begleichen können, vereinbaren Sie einfach Ratenzahlung.

Die Konditionen sind oft gut, manchmal sogar zinsfrei. Achten Sie auf die Laufzeit Ihres Kreditvertrags und darauf, wie viele Raten Sie am Ende zahlen müssen. Denn manchmal schlagen die Anbieter doch noch etwas auf den eigentlichen Kaufpreis drauf.

Es gibt auch immer wieder gebrauchte Snowboards zu kaufen. Das ist an sich eine gute Sache, denn es reduziert ihre Kosten für ein Snowboard erheblich. Gebrauchte Snowboards sind günstiger als neue Geräte. Sie sind aber auch älter. Wenn Sie ein gebrauchtes Snowboard kaufen, sollten Sie vor allem auf die Snowboard Ausrüstung achten. Sind die Bindungen dabei? Wenn nicht, finden Sie passende Bindungen im Handel?

Wie schaut es mit den Schuhen aus? Passen Bindungen und Schuhe zusammen? Und vor allem: Passen Schuhe, Bindungen und gebrauchte Snowboards zu Ihrer Körpergröße? Erst wenn Sie wirklich sicher sind, dass zu diesen Dingen auch noch die Qualität stimmt, sollten Sie das Snowboard kaufen.

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