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Rücklagen bilden, Tipps zum Notgroschen – wie viel Geld für monatliche Rücklagen?

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Zu den Quellangaben

Pro Monat sollten Sie grundsätzlich eine Rücklage bilden und für den Fall sparen, dass außergewöhnliche Anschaffungen anfallen oder eine Reparatur bezahlt werden muss. Geht das Auto kaputt, versagt die Waschmaschine ihren Dienst, steht eine außerordentliche Rechnung auf der Agenda oder werden Sie über einen längeren Zeitraum krank, kann ein finanzieller Engpass entstehen.

Wenn Sie Rücklagen bilden, können Sie schwierige Zeiten überbrücken und eine Zinsbelastung vermeiden, die beim Kredit automatisch entsteht. Auch wenn Sie beim Sparen aufgrund der Niedrigzinsphase keine wirklichen Zinsen mehr auf Ihr Sparguthaben erhalten, lohnt sich der Notgroschen. Wie viel Geld Sie ansparen können und wie Sie die Rücklage bilden, wie Sie Fremdfinanzierung vermeiden und welche Vorteile Sie sich verschaffen, erfahren Sie in diesem Artikel.

FAQ zu Rücklagen

Verschuldung vermeiden – Rücklage auch bei geringem Einkommen bilden

Auch wenn Kredite eine schnelle und praktische Lösung im Bedarfsfall sind, sollten Sie ein Darlehen immer als Verschuldung werten. Vor allem, wenn Sie häufiger finanzieren oder größere Kredite beantragen müssen, wenig verdienen oder hohe Lebenshaltungskosten haben, ist der Weg in die Schuldenfalle vorprogrammiert.

Achtung!

Bei jeglicher Form einer Finanzierung müssen Sie bedenken, dass Sie das Geld zuzüglich Zinsen zu Ihren regulären Ausgaben tilgen und damit eine monatliche Mehrbelastung in Kauf nehmen müssen.

Vermeiden Sie dieses Risiko, in dem Sie Rücklagen bilden und für den Bedarfsfall einen Notgroschen zur Hand haben. Monatliche Rücklagen, pro Monat eine bestimmte Summe ansparen ist auch dann möglich, wenn Sie wenig verdienen und eigentlich kein Geld übrig haben. Meist ist eine Berechnung Ihrer Lebenshaltungskosten in Kombination mit einem Check unnötiger Kosten, beispielsweise durch nicht wichtige Versicherungen, eine gute Chance zum Rücklagen bilden.

Verschiedene Wege zum Rücklagen bilden

Tipp

Sie möchten Rücklagen bilden und überlegen nun, welche Rücklage für Sie am optimalsten wäre? Im Allgemeinen wird empfohlen, dass Sie von jedem Gehalt 5% als monatliche Rücklagen ansparen. Wenn Sie also 2000 Euro verdienen, sollten Sie davon 100 Euro ansparen. Bei Sonderzahlungen, beispielsweise von Ihrem Weihnachtsgeld, sparen Sie 30%.

Um finanzielle Rücklagen bilden und ohne Notwendigkeit nicht auf das Geld zugreifen zu können, sollten Sie den Betrag unabhängig von Ihrer Wirtschaftskasse aufbewahren. Ein Tagesgeldkonto oder ein klassisches Sparkonto eignen sich dafür am besten. Wenn Sie ein Festgeldkonto nutzen, können Sie nicht ohne längere Wartezeit und eine Kündigung des Sparvertrags auf Ihr Geld zugreifen, wodurch es sich nicht für den Notgroschen eignet.

Achtung!

Bedenken Sie, dass es sich bei diesem Betrag um Geld handelt, mit dem Sie finanzielle Rücklagen bilden und das Sie nicht in die Vermögensbildung investieren. Aus diesem Grund sollten Sie sich für eine Sparmethode entscheiden, mit der Sie jederzeit an Ihr Geld kommen und die unvorhersehbaren Ausgaben über die Rücklage tätigen können.

Ein Sparkonto sollte bei einer Bank angelegt werden, die Ihnen eine Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro bietet. Das bedeutet, dass Ihr Geld auch dann sicher ist, wenn die Bank in finanzielle Probleme gerät, was bei einer renommierten deutschen Bank eher unwahrscheinlich ist.

Finanzielle Rücklagen bilden – Wovon ist die Rücklagenhöhe abhängig?

monatliches Einkommen
monatliche Ausgaben
individuelle Lebensumstände
persönliches Risiko unvorhersehbarer Ausgaben

Wieviel Rücklagen Sie bilden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt natürlich Ihr Einkommen in Gegenüberstellung zu den monatlichen Ausgaben eine wichtige Rolle. Der zweite Punkt sind Ihre individuellen Lebensumstände und Ihr Risiko, von unvorhergesehenen Ausgaben überrascht zu werden. Wenn Sie ein gebrauchtes Auto fahren, können monatliche Rücklagen für das Auto vor einer Verschuldung bewahren.

Steht eine Reparatur an, können Sie diese über die Rücklage bezahlen und müssen keinen Autokredit oder Ratenkredit aufnehmen. Als Immobilienbesitzer können Sie ebenfalls vor höhere Kosten gestellt werden. Wieviel Rücklagen für ein Haus ratsam sind, hängt vom Baujahr der Immobilie und von ihrem Sanierungsstatus ab. Ein defektes Dach oder eine kaputte Heizungsanlage führen zu hohen Ausgaben. Auch wenn Sie nicht jede Instandsetzung über eine Rücklage zahlen können, schließen Sie doch aus, dass Sie die gesamte Sanierung über einen Kredit finanzieren müssen. Beim Rücklagen bilden beziehen Sie verschiedene Eventualitäten ein und achten darauf, dass Sie das Geld dort anlegen, wo Sie jederzeit und ohne Schwierigkeit darüber verfügen können.

Tipp

Wenn Sie trotz Ihrer Sparsamkeit und dem Erfolg beim finanzielle Rücklagen bilden noch einen kleinen “Zuschuss” benötigen, erhöhen Sie Ihre Chance auf einen zinsgünstigen Kredit mit geringer Laufzeit durch Ihr Eigenkapital deutlich.

Monatliche Rücklagen für das Auto

Wie hoch ist ein Notgroschen, wieviel Geld sollte auf der hohen Kante liegen? Wenn Sie für die Autoreparatur Rücklagen bilden oder auf den Kauf eines neuen Fahrzeugs sparen möchten, sind je nach Einkommen 50 bis 100 Euro pro Monat empfehlenswert. Können Sie mehr ansparen, ist das natürlich immer besser und hilft Ihnen auch durch größere finanzielle Engpässe.

Konkret sparen Sie für Reparaturen am Auto durch monatliche Rücklagen, also pro Monat eine vorab bestimmte Summe, die auf dem Sparkonto liegt. Wenn Sie 1000 Euro liegen haben, können Sie einen Großteil möglicher Reparaturen problemlos und ohne Kredit bezahlen. Wollen Sie hingegen ein neues Auto kaufen und dafür Rücklagen bilden, sollten Sie den Ihnen höchstmöglichen Betrag im Monat zurücklegen und nach Möglichkeit auf eine verzinste Sparanlage zugreifen.

Wieviel Rücklagen für ein Haus?

Als Hausbesitzer können Sie ganz einfach errechnen, wieviel Rücklagen für das Haus ratsam sind. Dazu berufen Sie sich auf die empfohlen Zeiträume, in denen zum Beispiel eine Heizung ausgetauscht oder das Dach gereinigt oder sogar neu eingedeckt werden muss. Denken Sie bereits bei Abschluss der Immobilienfinanzierung daran, dass Sie auch im Tilgungszeitraum Rücklagen bilden und Geld ansparen müssen. Empfohlen wird ein Drittel der Finanzierungssumme.

Das bedeutet, wenn Sie im Monat 900 Euro Kreditlast tilgen, sollten Sie zusätzlich in der Lage sein, 300 Euro auf die hohe Kante zu legen. Wenn es um Reparaturen am Haus geht, stehen höhere Summe auf der Agenda und es ist während einer laufenden Baufinanzierung nur bedingt möglich, einen zusätzlichen Kredit zu erhalten. Rücklagen bilden bewahrt Sie davor, dringende Instandsetzungsmaßnahmen aufzuschieben und den Wert Ihres Hauses zu senken.

Rücklage bilden – wieviel ist möglich und nötig?

Die Angaben zum nötigen Notgroschen, wieviel Geld Sie pro Monat weglegen sollten, richtet sich nach Ihren Risiken für unvorhersehbare Rechnungen. Als Hausbesitzer können notwendige Ausgaben schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich gehen, wodurch Sie entsprechend Geld ansparen und für Eventualitäten zur Verfügung haben sollten.

Wieviel Rücklagen für ein Haus oder wieviel monatliche Rücklagen für ein Auto nötig sind, hängt natürlich immer vom Alter und Zustand der Sache ab, in die Sie eventuell investieren müssen. Rücklagen bilden, wie schafft man monatliche Rücklagen?

Das ist wichtig

Pro Monat kann jeder Verbraucher einen Betrag X ansparen. Selbst wer kein Einkommen erzielt, kann mit 10 bis 20 Euro im Monat für den Fall der Fälle vorsorgen und sich auf diesem Weg beispielsweise einen Kleinkredit von 100 oder 200 Euro ersparen. Rücklagen bilden sorgt für Ihre finanzielle Sicherheit und hilft dabei, unnötige Kosten durch Kreditzinsen zu vermeiden.

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