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Dispo überzogen? So bringen Sie Ihr Konto endlich ins Plus!

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Dispo überzogen – was nun? Rasche Hilfe ist nötig, um den entstandenen Schaden zu begrenzen! Wer den Dispo umschulden kann, sollte das unbedingt tun. Hat man nämlich erst einmal sein Konto überzogen, gerät man rasch in eine Abwärtsspirale. Das liegt an den hohen Zinsen für die Nutzung des Dispo. Wie eine Umschuldung helfen kann, erfahren Sie hier.

FAQ zu Dispo überzogen

Dispo überzogen – was das für Sie heißt

Den Dispo gewährt Ihnen die Bank oft automatisch bei Kontoeröffnung. Die Summe übersteigt dabei selten 500 Euro. Wollen Sie mehr, müssen Sie ein entsprechendes Gehalt besitzen. Schrumpft Ihr Einkommen, kann auch der Dispo gekürzt werden. Für Menschen mit sicherem Gehalt also kein Problem? Schließlich kommt man damit rasch wieder ins Plus, selbst wenn man den Dispo auch überzogen hat!

Leider kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Arbeitslosigkeit ist nur eine Ursache. Eine andere ist die ständige Verlockung der Versandhäuser, Sonderaktionen und Rabatte. Darüber hinaus passieren natürlich auch Pannen: Schon der Ausfall des Autos kann hohe Reparaturkosten verursachen. Bedient man diese Verpflichtungen, ergibt sich mit einem Mal ein Minus in der Haushaltskasse. Man rutscht in den Dispo.

Achtung!

Der Dispo ist dafür gedacht, einen finanziellen Engpass zu überbrücken. Weil er aber so hohe Verzugszinsen mit sich bringt, ist er einer der teuersten Kredite, die es gibt. Zahlen im zweistelligen Bereich sind bei Verzugszinsen keine Seltenheit. Seine Zinsen sind damit wesentlich höher als bei einem durchschnittlichen Ratenkredit. Haben Sie dann auch noch Ihren Dispo überzogen, dann kann die Bank Ihnen ganz schnell den Dispo kündigen. Die unangenehme Folge: Sie sind nun verschuldet – oft ohne Chance, da wieder raus zu kommen.

Konto überzogen – was nun?

Bevor Sie Ihren Dispo überzogen haben, ist Einiges geschehen. Alles beginnt damit, dass Sie Ihr Konto überzogen haben. Einmal kurz im Dispo – das allein beunruhigt noch niemanden. Ist das Minus aber größer als die Summe, die nach Abzug aller Kosten bleibt, dann spielt sich Folgendes ab. Ihre Fixkosten wie etwa Miete gehen vom Konto ab. Was bleibt, kann Ihr Minus nicht ausgleichen. Zum Problem wird das, wenn es sich Monat für Monat wiederholt.

Achtung!

Spätestens dann heißt es: “Konto überzogen – was nun?” Dies ist Ihre Chance auf Umschuldung beim Girokonto! Handeln Sie nämlich nicht, rutschen Sie Stück für Stück tiefer in den Dispo. Wahlweise können Sie Ihr Minus gerade so halten. Eine größere Summe muss her, damit Sie den Dispo endgültig wieder verlassen. Lassen Sie aber die Dinge schleifen, haben Sie rasch Ihren Dispo auch überzogen. Das nimmt die Bank Ihnen übel!

Dispo umschulden – was versteht man darunter?

Haben Sie Ihren Dispo überzogen, ist rasches Handeln angesagt. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon besteht darin, dass Sie Ihren Dispo umschulden. Dabei gleichen Sie mit einem neuen Kredit Ihren Dispo aus. Weil der Dispo selbst ja auch ein Kredit ist, verlagern Sie also Ihre Schulden.

Tipp

So eine Umschuldung vom Girokonto hat einen entscheidenden Vorteil: In der Summe aller Kosten ist das Dispo Umschulden wesentlich günstiger für Sie. Natürlich können Sie die Umschuldung auch dann nutzen, wenn sie lediglich Ihr Konto überzogen haben.

Ist das wirklich nötig: Dispo umschulden?

Haben Sie Ihren Dispo überzogen, ist das für Ihre Bank ein Kündigungsgrund. Natürlich wird nicht jeder gleich gekündigt, hat er lediglich sein Konto überzogen. Haben Sie aber den Dispo überzogen, wird es brenzlig. Neben dem Dispo Umschulden gibt es für diesen Fall eine rabiate, aber hilfreiche Methode: Kündigen Sie Ihr Erstkonto. Eröffnen Sie sofort danach ein neues Konto bei einer andern Bank.

Denn Sie haben ab jetzt Disposchulden bei Ihrer ersten Bank. Und die kann bei Gehaltseingang einziehen, was ihr zusteht. Sichern Sie also Miete und andere regelmäßige Verpflichtungen mit einem neuen Konto. Wichtig vor allem dann, wenn Sie Ihren Dispo bereits überzogen haben!

Tipp

Sollte Ihnen das verweigert werden, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale! Seit 2016 gibt es ein Gesetz, das Folgendes festlegt: Keine Bank darf Ihnen ein Basiskonto verweigern. Auch dann nicht, wenn Sie bei der alten Bank Ihren Dispo überzogen haben. Verweigern darf sie nur aus wichtigem Grund.

Zum Beispiel dann, wenn Sie bereits ein funktionierendes Konto besitzen. Selbst wenn Sie Ihren Dispo überzogen haben, funktioniert Ihr altes Konto ja noch. Nur, wenn Sie Ihr altes Konto kündigen, ist der Weg frei für ein neues.

Rückführung – die Alternative zum Dispo Umschulden?

Dispo überzogen? Sprechen Sie Ihre Hausbank an, bevor die drastische Maßnahmen ergreift. Oft lässt sie sich auf eine sogenannte Rückführung ein. Das heißt, dass Sie mit Ihrer Hausbank das Abzahlen der Disposchulden vereinbaren – ohne neuen Ratenkredit. Dazu müssen Sie bei Ihrer Hausbank die Konditionen anfragen. Haben Sie nicht ständig Ihr Konto überzogen, wird die Bank gewiss mit sich reden lassen.

Eine Rückführung ist in jedem Fall günstiger als im Dispo zu bleiben: Die bei einer Rückführung genutzten Zinsen sind niedriger als Ihre jetzigen Verzugszinsen. So niedrig wie bei einem neuen Ratenkredit werden sie dennoch nicht sein! Abhängig von Ihrer Bonität kann deshalb ein Ratenkredit für Sie die bessere Wahl sein.

Vergleich Ratenkredit und Dispo

Ratenkredit

sichere Raten
hohe Planungssicherheit durch feste Laufzeit
niedrigere Zinsen

Dispo

jederzeit kündbar
drohende Überschuldung
kaum Planungssicherheit
hohe Verzugszinsen

Nachteile Ratenkredit

Wie alle ähnlichen Transaktionen bringt der Ratenkredit Ihnen einen Schufa Eintrag. Viele Menschen brauchen deshalb zunächst Erspartes auf, bevor sie sich an einen Kredit wagen. Wer so handelt, vermeidet vielleicht den Schufa Eintrag. Richtiger wäre aber eine gründliche finanzielle Sanierung. Vor allem dann, wenn das Konto ständig überzogen ist, die Überschuldung also schon ein Dauerzustand ist.

Der Ratenkredit bringt monatliche Verpflichtungen mit sich, die eingehalten werden wollen. Wer allerdings nicht einmal mehr das schafft, sollte dringend Hilfe in Anspruch nehmen, etwa von einer Schuldnerberatung. Das bietet sich auch an, haben Sie mehrmals Ihren Dispo überzogen. Lassen Sie sich in Zukunft bei der Planung Ihrer Finanzen unterstützen!

Tipp

Haben Sie Ihr Konto häufig überzogen, planen Sie ab sofort besser. Behalten Sie immer Ihre finanzielle Gesamtsituation aus dem Auge. Ein Haushaltsbuch hilft dabei. Wer einmal seinen Dispo überzogen hat, sollte darauf achten, dass das nie wieder vorkommt.

Besonders bei der Planung eines Kredits werfen Sie einen kritischen Blick auf Ihr Einkommen. Seine Höhe und Ihre monatlichen Fixausgaben bestimmen die voraussichtliche Höhe der Summe, die Sie für Raten aufwenden könnten.

Wann lohnt sich die Umschuldung des Girokontos?

Wenn die Situation sich auf absehbare Zeit nicht ändert! Haben Sie also ständig Ihr Konto überzogen, dann hilft ein Ratenkredit. Auch für Menschen, die bereits ihren Dispo überzogen haben, ist die Umschuldung Girokonto eine günstige Möglichkeit, dem Teufelskreis zu entkommen.

Dispo umschulden – bringen Sie Ihr Konto ins Plus!

Achtung!

Auch wenn Sie Ihren Dispo stark überzogen haben: Halten Sie Maß. Beantragen Sie wirklich nur die Summe, die Sie auch brauchen! Zu viel kann den Erfolg gefährden, weil Sie dann Gefahr laufen, in eine erneute Schuldenfalle zu tappen. Ein wenig höher sollte es aber schon sein, damit Sie mit der Summe auf jeden Fall den Dispo verlassen – plus die erste Rate!

Sie können bei all dem Ihre Hausbank außen vor lassen. Im Internet finden Sie günstige Konditionen für Ratenkredite. Dort bleibt Ihnen die Begründung erspart, wofür Sie das Geld brauchen. Nutzen Sie Vergleichsportale, bevor Sie sich für ein Institut entscheiden.

Endlich raus aus dem Dispo – was Sie danach tun sollten

Haushaltsführung verbessern
bei sehr hohen Dispozinsen zu einer günstigeren Bank wechseln

Fazit: Dispo überzogen? Umschulden hilft!

Das ist wichtig

Haben Sie Ihren Dispo überzogen, verzweifeln Sie nicht. Vor allem dann nicht, wenn der Zustand schon zur Normalität wurde. Jetzt wird es Zeit für Sie, zu handeln. Wer klug agiert, schafft es, sein Konto dauerhaft wieder ins Plus zu bekommen. Überlegen Sie genau, wie viel Geld Ihnen monatlich vom Gehalt bleibt. Können Sie die Summe regelmäßig erübrigen, bietet sich ein Ratenkredit für Sie an.

Eine solche Umschuldung vom Girokonto auf einen Ratenkredit entlastet Sie gewaltig. Denn immer sind die Verzugszinsen für Ihren Dispo wesentlich höher als die Zinsen eines Ratenkredits. Deshalb zahlen Sie bei einer Umschuldung insgesamt weniger.

Achten Sie bei Ihrer Umschuldung vom Girokonto auf einen neuen Kredit darauf, die veranschlagte Summe hoch genug anzusetzen: Sie brauchen nicht nur die Summe, die Ihnen fehlt, weil Sie den Dispo überzogen haben. Auch die erste Rate des neuen Kredits zählen Sie dazu, um ein erneutes Minus zu vermeiden. Beachten Sie dies, sind Sie in absehbarer Zeit Ihre Schulden los!

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